MacBook Air (M5): Bewährtes Design mit neuem Herz

Ganz oben auf der Liste steht das Update des meistverkauften Apple-Notebooks, des MacBook Air. Die nächste Generation soll erstmals mit dem M5-Prozessor ausgestattet sein, der die zentrale Neuerung darstellt. Das Design und die Displaygrößen (13 und 15 Zoll) werden voraussichtlich dem aktuellen M4-Modell entsprechen. Als mögliche optische Änderung wird eine neue Farbvariante im Gespräch, die das bestehende Himmelblau ablösen könnte. Der Marktstart wird – analog zum Vorjahresrhythmus – für den Zeitraum zwischen Februar und März erwartet.
MacBook Pro: Leistungssprung mit M5 Pro und Max
Nachdem Apple im Herbst zunächst ein 14-Zoll-MacBook Pro mit dem Basismodell des M5-Chips vorstellte, stehen Anfang 2026 die leistungsstärkeren Varianten an. Es werden neue 14- und 16-Zoll-Modelle mit den Hochleistungs-Chips M5 Pro und M5 Max erwartet. Der Fokus liegt hier auf einem spürbaren Performance-Zuwachs, schnelleren SSDs und erhöhter Speicherbandbreite. Das bewährte Gehäusedesign bleibt vorerst unverändert.
Für Anwender, die ein Top-of-the-Line-Modell anstreben, lohnt sich möglicherweise Geduld zu üben: Apple arbeitet Berichten zufolge bereits an einer komplett neu gestalteten Generation mit dem M6-Chip für Ende 2026. Diese sollen unter anderem mit einem lang erwarteten OLED-Display und einem überarbeiteten Design punkten.

Das strategische Zugpferd: Ein kompaktes 12,9-Zoll-Einstiegsmodell

Die wohl ungewöhnlichste und strategisch interessanteste Neuheit ist ein kompaktes 12,9-Zoll-MacBook. Dieses Modell soll besonders preisaggressiv positioniert werden und gezielt Nutzer ansprechen, die bislang zu Windows-PCs oder Chromebooks griffen. Als technische Besonderheit wird der Einsatz des A18 Pro-Chips aus der iPhone-Linie gehandelt. Mehrere Farbvarianten (Silber, Blau, Rosa, Gelb) und ein Preis zwischen 599 und 699 US-Dollar sollen die Attraktivität für Einsteiger und Bildungsmärkte steigern.
Fazit: Mit dieser breit aufgestellten Produktoffensive unterstreicht Apple seine Strategie für 2026: Die MacBook-Palette soll durch gezielte, günstigere Einstiegsmodelle erweitert werden, während die Pro-Sparte kontinuierlich mit Performance-Upgrades versorgt wird. Gleichzeitig deutet der Ausblick auf die M6-Generation an, dass bereits die nächste größere Design- und Technologierevolution in Vorbereitung ist.
